Unsere Stipendiaten

Der Förderverein Zukunft Madagaskar unterstützt jedes Jahr ca. 65 Studenten der ESSVA mit der Übernahme von 20-100 Prozent der Studiengebühren (Vergabekriterien HIER). Im Laufe der Jahre konnten wir somit mehr als 200 Studenten das Studieren und den akademischen Abschluss ermöglichen und somit über eine gute Bildung die Zukunft des Stipendiaten, dessen Familie und des Landes positiv beeinflussen.

Lernen Sie hier ein paar unserer Stipendianten kennen.

Besuch von Vereinsmitglied Elfriede Lauer bei Stipendiatin Ranto in Antsirabe

„Im Dezember 2011 hatte ich die besondere Gelegenheit, eine Stipendiatin persönlich kennenzulernen. Ich hatte meine Freundin besucht, die gerade als Dozentin an der ESSVA arbeitete, und so konnte ich mich mit der 22-jährigen Ranto treffen, die im 3. Jahr Ökotourismus studiert.

Wir hatten sofort einen guten Draht zueinander und konnten uns gut auf Französisch verständigen. Ihre aufgeschlossene, herzliche Art hat mir imponiert und wir waren sogar bei ihrer Familie zu Hause eingeladen, wo uns die Mutter selbst gemachte Säfte und leckere Snacks servierte. Ihr Bruder hat mir freundlicherweise CDs mit madagassischer Musik aufgenommen, weil ich mich so dafür interessierte. Sie waren also alle sehr nett und weltoffen und ich bin froh, dass ich die Möglichkeit hatte, in den 3 Wochen meines Aufenthalts so nah an die Menschen ran zu kommen. In der nächsten Zeit wird der Kontakt dann eher über E-Mail bzw. Post laufen.“


 

Achilles André Rarajaonarison

1. Wie hat Dir das Stipendium von Zukunft Madagaskar geholfen?

Das  Stipendium hat mir sehr geholfen, da der Lebensstandard meiner Familie es mir nicht ermöglicht hätte, das gesamte Geld für das Studium aufzubringen. Mit dem Stipendium kann ich mein Studium sicher beenden.

 2. Was willst Du machen, wenn Du mit dem Studium an der ESSVA fertig bist?

Mein Bruder und ich haben bereits einen Plan. Wir möchten zusammenarbeiten und uns im Tourismussektor selbständig machen.Wir möchten unsere eigene Firma gründen, am Liebsten ein Hotel und ein Reisebüro.

3. Was magst Du an der ESSVA am Meisten?

Zuallererst mag ich die Qualität der Professoren. Außerdem finde ich es schön, Leute aus ganz Madagaskar kennenzulernen, die alle ihre eigene   Kultur haben. Ich mag auch, dass die ESSVA eine christliche Uni ist und   mir gefallen die Werte hier. Ich glaube, dass die ESSVA mich gut darauf   vorbereit, mein Ziel von der Selbständigkeit zu erreichen.

4. Erzähl uns etwas über Deine Familie.

Ich habe zwei Brüder und eine Schwester. Ich bin der dritte in der Familie. Mein Vater arbeitet als Taxi-Brousse-Fahrer und fährt jeden Tag außer Samstags nach Tana und zurück. Meine Mutter arbeitet nicht.

5. Was möchtest Du den Leuten in Deutschland sagen, die Dich unterstützen?

Ich muss mich von ganzem Herzen für ihre Hilfe bedanken. Danke, dass ich studieren darf.


Estelle Narindra Razanadrakoto

1. Wie hat Dir das Stipendium von Zukunft Madagaskar geholfen?

Das Stipendium hat mir sehr geholfen, da meine Mutter schon sehr alt ist und sich alleine um den Lebensunterhalt für mich und meine vier anderen Geschwister kümmern muss. Ich benötigte dringend Geld, um an der ESSVA studieren zu können.

2. Was willst Du machen, wenn Du mit dem Studium an der ESSVA fertig bist?

Wenn ich mein BWL Studium an der ESSVA abgeschlossen habe, möchte ich zunächst etwas Geld verdienen. Nur so kann ich mir meinen Traum verwirklichen und noch weiter studieren. Ich möchte vor allem mein Französisch perfektionieren.

3. Was magst Du an der ESSVA am Meisten?

An der ESSVA schätze ich die Professionalität und dass man einen guten Abschluss erhält. Ich habe hier auch viele Freunde und so komme ich immer gerne am Morgen auf den Campus.

4. Erzähl uns etwas über Deine Familie.

Ich habe vier Brüder und zwei Schwestern, d.h. wir sind zu siebt. Meine älteste Schwester und mein ältester Bruder sind schon verheiratet und leben nicht mehr bei uns. Mein Vater ist schon seit längerem verstorben. Meine Mutter ist schon sehr alt und lebt mit meinen vier anderen Geschwistern in Ambohimandroso (zwischen Tana und Antsirabe). Sie bestreitet den Unterhalt der Familie ganz alleine.

5. Was möchtest Du den Leuten in Deutschland sagen, die Dich unterstützen?

Ich möchte den Menschen in Deutschland danken, die mich bei der Finanzierung meines Studiums unterstützen. Es hilft mir sehr!


Soanaivo RAFARALAHY

1.Wie hat Dir das Stipendium von Zukunft Madagaskar geholfen?

Nach meinem Abitur 2008 dachte ich, ich könnte nicht studieren gehen, da meine Familie nicht genügend Geld hatte. Einer meiner Lehrer hat mir dann vorgeschlagen, mich bei der ESSVA zu bewerben, weil es dort Stipendien gibt. Daher habe ich mich beworben und jetzt kann ich schon im dritten Jahr mit dem Stipendium an der ESSVA studieren.

2. Was willst Du machen, wenn Du mit dem Studium an der ESSVA fertig bist?

Nach dem Studium möchte ich Journalist werden. Ich habe bereits ein Praktikum beim Radio gemacht und das hat mir sehr gefallen. Ich würde gerne Radioreporter oder Radiomoderator werden.

3. Was magst Du an der ESSVA am Meisten?

Die ESSVA ist besser als andere Unis, da hier Disziplin herrscht und die Professoren sehr professionell sind. Sie kommen alle von guten Universitäten. Am Meisten mag ich also die Qualität der Vorlesungen und die Organisation hier an der Uni.

4. Erzähl uns etwas über Deine Familie.

Ich bin der Jüngste in der Familie und habe noch zwei ältere Brüder und eine Schwester. Mein einer Bruder arbeitet schon und mein anderer Bruder ist arbeitslos. Meine Schwester ist bereits verheiratet. Mein Vater arbeitet als privater Chauffeur und meine Mutter ist zuhause.

5. Was möchtest Du den Leuten in Deutschland sagen, die Dich unterstützen?

Als erstes möchte ich mich herzlich bedanken für die Unterstützung. Wenn es diese Hilfe nicht geben würde, dann wäre ich nicht an der ESSVA und würde hier studieren. Ihr ermöglicht mir ein besser Zukunft und ein Leben als Journalist.


Rova & Tojo Ramanantsoa

1.Wie hat Euch das Stipendium von Zukunft Madagaskar geholfen?

Das Stipendium hat uns sehr geholfen, da wir ansonsten Probleme gehabt hätten, die Studiengebühren zu zahlen. Unsere Familie hat sich große Sorgen gemacht, bevor wir das Stipendium bekamen. Es hilft uns auch dabei uns besser auf das Studium zu konzentrieren und wir können das Schuljahr ohne Probleme beenden.

2. Was wollt ihr machen, wenn ihr mit dem Studium an der ESSVA fertig seid?

Wir würden beide sehr gerne weiterstudieren. In Tana gibt es eine Universität, an der wir noch zwei weitere Jahre Ecotourisme studieren könnten. Insbesondere würden wir gerne unser Deutsch verbessern und wenn möglich Praktika außerhalb Madagaskars machen, zum Beispiel in Deutschland, der Schweiz oder Kanada. Aber wir wissen nicht, wie schwierig es ist, so ein Praktikum zu bekommen. Später möchten wir gerne in einem Reisebüro arbeiten.

3. Was mögt ihr an der ESSVA am Meisten?

Die ESSVA ist die einzige große Universität, an der man in Antsirabe Tourismus studieren kann. Es ist toll, dass wir hier neben Malagassisch vier weitere Sprachen lernen. Außerdem ist es eine religiöse Universität. Die Atmosphäre ist sehr schön und auch die anderen Studenten sind sehr nett, wir haben viele Freunde hier.

4. Erzählt uns etwas über Eure Familie.

Wir sind insgesamt sechs Kinder, vier Jungs und zwei Mädchen. Die älteren Geschwister studieren Informatik in Tana und die beiden Jüngeren gehen noch zur Schule. Unser Vater arbeitet als Fahrer für Touristen. In der Hochsaison ist er viel unterwegs, überall in Madagaskar. Aber in der Nebensaison ist er immer zuhause, weil es keine Arbeit gibt. Unsere Mutter ist zuhause bei uns, aber sie stellt auch frische Produkte her und verkauft sie an Läden, zum Beispiel frische Säfte. Aber wenn schlechtes Wetter ist, verkauft sie nur sehr wenig.

5. Was möchtet ihr den Leuten in Deutschland sagen, die Euch unterstützen?

Wir möchten uns bedanken, da es wirklich sehr nett von ihnen ist, uns zu unterstützen. Es hilft uns sehr, damit wir studieren können und es macht uns Mut weiterzumachen. Wir hoffen sehr, dass dieses Programm weitergeht.